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Spenden
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Caritas-Ironman Jörg Panter: Mit Muskeln Spenden sammeln
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Diese Aktion wird unterstützt von der Deutschen Triathlonunion und tri-mag, das Thriathlon Magazin
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| Jörg Panter |
Laufend Gutes tun
Jörg Panter (43), seit 2002 Mitarbeiter des Caritasverbandes Schaumberg-Blies, meint dies wörtlich. Der engagierte Sozialarbeiter
packt dort an, wo Menschen in Notlagen Hilfe brauchen: Arme Familien, für die er maßgeblich als damaliger Stadtteilmanager
am Aufbau der ersten ökumenischen Tafel im Bistum Trier in Neunkirchen beteiligt war. Drogenabhängige, für die er 2007 das
neue Caritasprojekt BioLog aus der Taufe gehoben hat. Mit seiner Teilnahme an der Ironman Weltmeisterschaft im Oktober 2009
auf Hawaii verbindet der sympathische, bescheidene Caritasmitarbeiter sportliche Leidenschaft und soziales Engagement: Triathlet
Panter wirbt als Ironman dafür, die beiden Caritas-Projekte BioLog in Trägerschaft des Caritasverbandes Schaumberg-Blies und den Kontaktladen des Zentrums für ambulante Suchtkrankenhilfe (ZaS) des Caritasverbandes Koblenz durch Spenden zu unterstützen.
Spenden mit Stichwort "Benefiz Suchtkranke" können auf das Spendenkonto des Diözesan-Caritasverbandes Trier, 200 000 bei der
PAX Bank Trier, BLZ 370 601 93, eingezahlt werden.
Hier finden Sie mehr Informationen zu den Sponsoren.
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Gegen Vorurteile laufen
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| Jörg Panter bei den Vorbereitungen |
Ich möchte durch meine sportliche Leistung auf die Situation von suchtkranken Menschen aufmerksam machen, die soziale Unterstützung
brauchen, um einen Weg zurück in die Gesellschaft zu finden, sagt Panter. Warum gerade Suchtkranke? Der Kontakt mit Andreas
Niedrig, der seine Drogensucht überwand und heute selbst Ausnahme-Triathlet ist, brachte ihn auf diese Idee. Panter möchte
darüber hinaus gegen Vorurteile antreten, mit denen Suchtkranke kämpfen müssen: Es ist in unserer Gesellschaft sehr schwierig,
für diese Menschen Spenden zu akquirieren, da Viele die Meinung vertreten, Suchtkranke seien an ihrer Notlage selbst schuld,
sagt Panter. Auch die aktuelle Caritas-Kampagne Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft hat ihn inspiriert, auch
seine sportlichen Aktivitäten für Menschen am Rande zu nutzen. Zwar finden Triathlon-Wettkämpfe längst nicht die Bedeutung
in den Medien wie populäre Sportarten wie Fußball, aber dem Saarländer auf Hawaii dürfte die uneingeschränkte Aufmerksamkeit
seiner vielen Klienten und Kollegen und Bekannten sicher sein.
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Herausforderung reizt
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Was treibt ihn an, solch außergewöhnliche Leistungen anzustreben, die nur auf der Basis harten, disziplinierten Trainings
zu schaffen sind? Es ist die Herausforderung, die mich reizt, sagt er. Er kam in mehreren Stufen zum Triathlon: Zunächst
über Laufen, dann ausdauerndes Rennradfahren, schließlich noch Schwimmen. Mit der WM-Teilnahme hat er jetzt einen Traum verwirklicht.
Eine Zeit von rund zehn Stunden wäre für ihn ein tolles Ergebnis, aber er kennt auch die Tücken eines Ironman auf der Pazifikinsel:
Hoffentlich bleibe ich von schwerer Strömung im Meer und dem berüchtigten Sturm auf der Vulkanstrecke verschont, hofft er.
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25 Stunden Training pro Woche
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Panter ist seit Ende Juni in der heißen Phase seiner WM-Vorbereitung. Konkret bedeutet dies: Rund 25 Stunden Trainingseinheiten,
während der ganzen Woche. Die meiste Zeit nimmt das Radtraining ein, so wie auch im Wettkampf des Ironman das Radrennen mit
fünf bis sechs Stunden der zeitintensivste Teil ist. Eine kluge Organisation steht dahinter, sonst wäre dieses Pensum kaum
zu schaffen. Und natürlich geht es nur, weil meine Familie mein Hobby unterstützt, erzählt Panter. Da müssen seine Kinder
Greta (8) und Henri (5) schon mal länger auf den Papa warten, bis er nach Hause kommt. Dabei ergänzt Panter seinen sozialen
Einsatz noch durch weiteres Engagement: Gut fünfmal ist er im Schuljahr als Schülerlotse unterwegs, und auch als Vorsitzender
des Elternausschusses der Kita Neunkirchen-Furpach gibt es, Termine abzuarbeiten.
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Soziale Netzwerke knüpfen
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Die Entwicklung sozialer Projekt in der Hüttenstadt Neunkirchen, die nach dem Ende der Stahlwerkes von einer hohen Armutsquote
geprägt ist, ist eine von Panters Aufgaben beim Caritasverband. Hier gilt es vor allem, soziale Netzwerke zu knüpfen, kommunikativ
auf Kooperationspartner zuzugehen und trotz enger finanzieller Rahmenbedingungen kreative neue Hilfeangebote aufzubauen. Diese
Kontakte mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, oft sogar in existenziellen Notlagen sind, tragen dazu bei, dass
der erfolgreiche Hochleistungssportler nicht die Bodenhaftung verliert: Ich werde selbst nach Rieserfolgen wie zum Beispiel
meiner Qualifikation für den Ironman ganz schnell wieder auf den Boden zurückgeholt und an die wirklich wichtigen Dinge im
Leben erinnert, meint Panter. Seine Spendenaktion ist ein Beitrag dazu, noch mehr für Menschen am Rande zu engagieren.
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Ironman 2009
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Der Iron Man 2009 findet am 10. Oktober in Kona auf Hawaii statt. Die Disziplinen: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer
Radfahren, 42,195 Kilometer laufen (Marathon).
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